Brachyplatystoma tigrinum

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Bbrachyplatystoma tigrinumBrachyplatystoma tigrinum

Brachyplatystoma tigrinum zählt wohl zu den schönsten Flusswelsen überhaupt und wird doch bei Händlern, die Raritäten anbieten, oft gehandelt. Diese Art gehört leider nicht zu den billigsten Raubwelsen. Die übliche Größe der importierten Tiere liegt etwa zwischen 5 cm und 20 cm. Diese Welsart kann mit über 90 cm recht groß werden und wächst rasch heran. Oft wird von Agressivität gegenüber anderen Welsen berichtet, welches ich nur bestätigen kann. Öfter habe ich es schon im Laufe der Jahre probiert, sie mit anderen Arten, z.B. Brachyplatystoma, zu halten. Leider scheiterte der Versuch jedes mal wieder. Ich denke, es liegt an der territorialen Art dieser Welse. Ein besonderes Augenmerk ist wieder der Strömung zu widmen, da diese Welse aus trüben und extrem schnell fließenden Flüssen stammen und sich dort nur auf Ihre Tastsinne verlassen können und so bei Berührung der Barteln die vorbei schwimmende Fische erbeuten. Zur Laichzeit wandern B.tigrinum ebenfalls weite Strecken die Flüsse entlang. Es gibt sie in Peru (wo 90% der Importe herkommen), aber auch im Rio Madeira, wo sie etwas kontrastreicher gefärbt sein sollen. Dazu muss ich sagen, dass ich schon beide Varianten gepflegt habe und es schon einen kleineren Unterschied gibt, was die Färbung schwarz und weiß angeht. Es gibt aber auch größere peruanische Exemplare, die dem dann in nichts mehr nachstanden. Die Tiere aus Brasilien werden meist schon etwas größer angeboten .

Tja und die Fütterung sollte unbedingt nur alle 2 Tage oder besser alle 3 Tage durchgeführt werden. Und dann auch nur mäßig, da die Tiere sonst stark verfetten aufgrund der wenigen Bewegung. Temperaturen von 28-32 Grad sind kein Problem für die Tiere .

Brachyplatystoma aus Peru mit 10-12cm

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